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Distanzritt ist ein Wettlauf gegen die Zeit, wo nicht nicht nur die Ausdauer des Pferdes über längere Strecken geprüft wird sonder auch die Strategie des Reiters. Wie Pferd und Reiter mit verschiedenen Bodenverhältnissen und natürlichen Hindernissen umgehen sind Grundsätze, die die Reitererfahrung und das Training auf Probe stellt. Beide, Reiter und Pferd, müssen eine perfekte Körperkondition vorweisen, denn nichts ist schlimnmer für ein müdes Pferd als ein müder Reiter.
Ein Distanzritt wird in verschiedene Abschnitte aufgeteilt. Am Ende jedes Abschnittes (prinzipiell höchstens alle 40 km) wird eine sehr strenge tierärztliche Kontrolle durchgeführt. Wenn das Pferd das sogennante "Vet Gate", den Eingang zur Veterinärkontrolle, passiert, wird die "Rennzeit" gestoppt und die obligatorische "Auszeit" beginnt. Bedingung zum Eingang des "Vet Gate" ist es, dass der Herzschlag des Pferdes unter 64 Schlägen pro Minute ist und dass dies in weniger als 20 Minuten nach Ankunft geschehen ist. Sonst ist das Binom direckt ausgeschieden.
Die Bodenbeschaffenheit des festgelegten Parcours sollten die 10% an harter Oberfläche nicht überschreiten.
Bei Tageswettkämpfen ist die Strecke meistens 120 oder 160 km lang und die Rennzeit des Gewinners beträgt 10 bis 12 Stunden. Es kommen auch kürzere Distanzritte hinzu, die den Hauptwettkampf begleiten (30, 40, 70 und 80km) sowohl für Reiter als auch für Reiterinnen (Minderjährige bis Erwachsene).
Es gibt weder Altersbegrenzung der Reiter noch Rasseneinschränkung des Pferdes. Jedes gesunde Pferd, welches ausreichend trainiert wurde, kann an Distanzritten teilnehmen.
Die Gesundheit des Pferdes steht bei dieser Sportart im Vordergrund und beim geringsten Zweifel über dessen gesundheitliche Verfassung, wird das Pferd von den Tierärzten aus dem Rennen genommen.
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